Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die folgenden „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ (kurz: AGB) gelten für Verträge

zwischen

KISP Prof. Kunow + Partner GbR
Prof. Dr.-Ing. Annette Kunow

Baumhofstr.39 d
44799 Bochum
Deutschland
Tel. 0234 9730006
Fax 0234 9730008

UStIDNr.: DE119890711

– im Folgenden „Anbieter“ –

und

seinen Kunden, Auftraggebern und Teilnehmern, soweit nicht etwas anders ausdrücklich schriftlich vereinbart oder gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist.

– im Folgenden „Kunde“ –

geschlossen werden.

Diese AGB sind Bestandteil jedes Vertrages zwischen Anbieter und Kunde und gelten für alle Produkte bzw. Dienstleistungen (nachfolgend „Produkte“) des Anbieters, auch für Kaufverträge, die über die Plattform https://kisp.de/,  https://onlinekurse.kisp.de/, https://onlinebibliothek.kisp.de/ abgewickelt werden.

Abschnitt 1: Beratungs- und Coaching-Mandate

§ 1. Umfang und Ausführung des Auftrags

Für den Umfang der vom Anbieter zu erbringenden Leistungen ist der erteilte Auftrag maßgebend. Der Auftrag wird nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung ausgeführt. Der Anbieter wird die vom Kunden gemachten Angaben als richtig zugrunde legen.

§ 2. Haftung

Der Anbieter haftet für eigenes Verschulden sowie für das Verschulden seiner Erfüllungsgehilfen. Soweit ein Schadensersatzanspruch des Kunden nicht innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Beendigung des Vertrages gegen den Anbieter schriftlich geltend gemacht wird, verfällt der Anspruch des Kunden auf Schadensersatz.

§ 3. Verschwiegenheitspflicht

Der Anbieter verpflichtet sich, über alle Tatsachen, die ihm im Zusammenhang mit der Ausführung des Auftrags zur Kenntnis gelangen, Stillschweigen zu bewahren, sofern der Kunde ihn nicht schriftlich von dieser Verpflichtung entbindet. Die Verschwiegenheitspflicht besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort. Die Verschwiegenheitspflicht besteht in unveränderter Form auch für die Mitarbeiter, für eingesetzte Dritte sowie deren Mitarbeiter.
Soweit sie der Wahrung berechtigter Interessen entgegensteht, reduziert sich deren Umfang im zur Durchsetzung notwendigen Maße.
Der Anbieter ist auch insoweit von der Verschwiegenheitspflicht entbunden, als er nach eventuell maßgeblichen Versicherungsbedingungen der Berufshaftpflichtversicherung zur Information und Mitwirkung verpflichtet ist. Der Anbieter darf Berichte, Gutachten und sonstige schriftliche Äußerungen über die Ergebnisse seiner Tätigkeit Dritten nur mit Einwilligung des Kunden aushändigen.

§ 4. Pflichten des Kunden

Der Kunde ist zur Mitwirkung verpflichtet, soweit es zur ordnungsgemäßen Erledigung des Auftrags erforderlich ist. Insbesondere hat er dem Anbieter unaufgefordert alle für die Ausführung des Auftrags notwendigen Unterlagen vollständig und so rechtzeitig zu übergeben, dass der Anbieter eine angemessene Bearbeitungszeit zur Verfügung steht. Entsprechendes gilt für die Unterrichtung über alle Vorgänge und Umstände, die für die Ausführung des Auftrags von Bedeutung sein können. Der Kunde ist verpflichtet, alle schriftlichen und mündlichen Mitteilungen zur Kenntnis zu nehmen und bei Zweifelsfragen Rücksprache zu halten. Der Kunde hat alles zu unterlassen, was die Ausführung des Auftrags beeinträchtigen könnte. Der Kunde verpflichtet sich, Arbeitsergebnisse nur mit schriftlicher Einwilligung des Anbieters weiterzugeben. Ausgenommen sind Dritte, an die sich die Weitergabe bereits aus dem Auftragsinhalt ergibt.

§ 5. Unterlassene Mitwirkung und Annahmeverzug des Kunden

Unterlässt der Kunde eine ihm nach § 4 oder sonst wie obliegende Mitwirkung oder kommt er mit der Annahme der angebotenen Leistung in Verzug, so ist der Anbieter berechtigt, eine angemessene Frist zur Abhilfe mit der Erklärung zu bestimmen, dass er die Fortsetzung des Vertrags nach Ablauf der Frist ablehnt. Nach erfolglosem Ablauf der Frist darf der Anbieter den Vertrag fristlos kündigen (vgl. § 8). Unberührt bleibt der Anspruch auf Ersatz der ihm durch den Verzug oder die unterlassene Mitwirkung des Kunden entstandenen Mehraufwendungen.

§ 6. Bemessung der Vergütung

Die Vergütung bemisst sich grundsätzlich nach dem mit dem Kunden im Einzelauftrag vereinbarten Entgelt. Der Anbieter ist berechtigt, angemessene Abschlagszahlungen zu verlangen.

Sofern die Auftragsbestandteile nicht anders regeln, werden Beratungsleistungen und beratungsähnliche Leistungen mit einem Stundensatz von EUR 230 zzgl. gesetzl. MwSt. und sonstige Leistungen mit einem Stundensatz von EUR 110 zzgl. gesetzl. MwSt. berechnet.

Andere Angebote werden einzeln und gesondert angeboten.

Sofern nicht anders vereinbart ist, gelten diese Vergütungssätze für alle Folgeaufträge und Mehraufwendungen, die das vereinbarte Auftragsvolumen übersteigen, jedoch zur vollständigen Auftragserfüllung notwendig sind.

Des Weiteren sind alle Auslagen, die im Zusammenhang mit der Auftragserfüllung entstehen, in entstandener Höhe zu erstatten. Für Fahrtkilometer gilt ein Ansatz von 0,70 EUR-Cent je Kilometer. Ferner ist der Anbieter berechtigt, eine Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 7% der Rechnungssumme zu verlangen.

§ 7. Beendigung des Vertrags

Der Vertrag endet durch Erfüllung der vereinbarten Leistungen, durch Ablauf der vereinbarten Laufzeit oder durch Kündigung. Der Vertrag endet nicht durch den Tod, durch den Eintritt der Geschäftsunfähigkeit des Kunden oder im Falle einer Gesellschaft durch deren Auflösung. Mit Beendigung des Vertrags hat der Kunde die bei ihm zur Ausführung des Auftrags eingesetzten Hilfsmittel, angefertigten Kopien sowie sonstige Unterlagen unverzüglich herauszugeben bzw. von eigenen Datenspeichern zu löschen.

§ 8. Vergütungsanspruch bei vorzeitiger Beendigung

Endet der Auftrag vor der vollständigen Ausführung, so richtet sich der Vergütungsanspruch im prozentualen Verhältnis zum Gesamtauftrag.

§ 9. Aufbewahrung, Herausgabe oder Zurückbehaltung von Unterlagen

Auf Anforderung des Kunden, spätestens nach Beendigung des Auftrags, hat dem Anbieter dem Kunden die Unterlagen innerhalb einer angemessenen Frist herauszugeben.

Werden Unterlagen des Kunden nicht binnen von 3 Monaten abgeholt, ist der Anbieter berechtigt, diese Unterlagen zu vernichten. Der Anbieter kann von Unterlagen, die er an den Kunden zurückgibt, Abschriften, Kopien oder elektronische Ablichtungen anfertigen und zurückbehalten. Der Anbieter kann ferner die Herausgabe seiner Arbeitsergebnisse und der Handakten verweigern, bis seine Rechnungen und Auslagen vollständig gezahlt und erstattet wurden.

Abschnitt 2: Digitale Informationsprodukte

Die Regelungen in diesem Abschnitt beziehen sich speziell auf Online-Produkte.

§ 10. Gegenstand sogenannter digitaler Informationsprodukte

Es handelt sich bei digitalen Informationsprodukten um Angebote, bei denen der Kunde elektronischen Zugriff auf die Leistung erhält und selbständig und in eigenem Tempo die bereitgestellten Materialien bearbeitet. Mit dem Erwerb erkennt der Kunde diese AGB an.

Der Kunde kann aus dem Sortiment des Anbieters Produkte auswählen und diese über den Button „Jetzt verbindlich kaufen“. Über diesen Button wird er zur Digistore24 (Digistore24 GmbH, St.-Godehard-Straße 32, 31139 Hildesheim, Deutschland) weitergeleitet. Die Zahlungsabwicklung erfolgt durch DigiStore24, der rechtlich als Verkäufer auftritt.

Der Vertragsschluss erfolgt in den Sprachen: Deutsch.

§ 11. Leistungsumfang und Terminvereinbarungen

Der Leistungsumfang und leistungsbezogene Termine ergeben sich ausschließlich aus den zum Angebot gehörigen Verkaufs- und Angebotsseiten.

Es besteht grundsätzlich kein Anrecht auf darüber hinaus gehende Betreuung und Beratung durch den Anbieter, insbesondere auch nicht auf Beurteilung einzelner Ergebnisse, wenn dies nicht explizit Bestandteil der Verkaufsinformationen ist.

Es besteht kein Recht auf eine Nach- oder Wiederholung von Veranstaltungen (auch Online-Präsenzveranstaltungen), zu denen der Kunde nicht erscheint. Dies gilt nicht, wenn der Grund für die Aussetzung oder Verschiebung in der Person des Anbieters liegt und die Terminverschiebung nicht mindestens 24 Stunden zuvor bekannt gegeben wurde.

Bei Abo-Angeboten besteht Zugang zu den Inhalten nur solange, solange der Kunde sein Abonnement aufrechterhält und den Zahlungen fristgerecht nachkommt.

Bei sogenannten „Lifetime“-Zugängen, die kein Enddatum besitzen, gilt als vereinbart, dass diese solange bestehen bleiben, wie das Webangebot öffentlich verfügbar ist; mindestens jedoch 24 Monate nach Kaufdatum.

§ 12. Preis, Zahlung und Rücktrittsrecht

Kaufpreise und Teilnahmegebühren sind vor Zusendung der persönlichen Zugangsdaten oder Materialien vollständig zu entrichten.

Sofern der Anbieter eine sogenannte „Geld-zurück-Garantie“ anbietet, die über das gesetzliche Minimum hinausgeht, gilt diese nur dann, wenn nicht bereits von persönlichen Beratungen und Feedback-Gesprächen Gebrauch gemacht wurde, sofern diese Teil des Angebots sind.

Alle Preise, die auf der Website des Anbieters angegeben sind, werden in Euro (EUR, €) angegeben und verstehen sich einschließlich der jeweils gültigen gesetzl. MwSt.

Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Preise jederzeit zu ändern. Für den Kunden gelten die am Bestelldatum auf der Webseite veröffentlichten Preise.

§ 13. Vertraulichkeit

Im Rahmen der Durchführung von digitalen Informationsprodukten können private oder geschäftliche Details zur Sprache kommen. Jeder Kunde verpflichtet sich, sämtliche Informationen vertraulich zu behandeln. Diese Verpflichtung besteht auch nach dem Ende weiter.

Ferner ist jedem Kunden bekannt, dass der Anbieter nicht für die lückenlose Sicherheit hinterlegter Daten auf Datenspeichern oder bei elektronischer Kommunikation garantieren kann. Selbstverständlich aber ist auch der Anbieter an die Verschwiegenheitsvereinbarung gebunden.

§ 14. Haftungsausschluss

Jeder Kunde handelt auf eigenes Risiko und ist selbst für seine Ergebnisse verantwortlich, da alle angebotenen Inhalte lediglich Empfehlungscharakter besitzen. Eine Haftung für einen konkreten, bestimmbaren oder zugesagten Erfolg kann nicht übernommen werden.

Alle Informationen wurden vom Anbieter nach bestem Wissen und Gewissen bereitgestellt, jedoch haftet er nicht für die Richtigkeit der Informationen und auch nicht für eventuelle Schäden, die durch die Anwendung der genannten technischen Lösungen oder Strategien entstehen.

§ 15. Urheberrecht

Alle Materialien, die im Rahmen digitaler Informationsprodukte zur Verfügung gestellt werden, unterliegen dem geltenden Urheberrecht, dürfen nur im Rahmen und nach Maßgabe der Teilnahme genutzt und nicht weitergegeben, veröffentlicht oder selbst kommerziell eingesetzt werden.

Sie sind ausschließlich zur persönlichen Nutzung des Kunden bestimmt.

Abschnitt 3: Sonstige Regelungen

§ 16. Elektronische Korrespondenz

Der Kunde willigt ein, Korrespondenz die im Zusammenhang mit der Erfüllung des Auftrags in Verbindung steht auch auf elektronischem Wege (in der Regel per E-Mail) entgegen zu nehmen, sofern dem Anbieter keine die Natur der elektronischen Datenübertragung übersteigende Sicherheitslücke bekannt ist.

§ 17. Haftung für die Online-Verbindungen

Der Anbieter verpflichtet sich, in Systemen, Programmen usw., die ihm gehören und auf der Anbieter Einfluss hat, für Sicherheit nach aktuellem technischen Stand zu sorgen sowie die Regeln des Datenschutzes zu befolgen.

Der Kunde hat für die Sicherheit der Systeme, Programme und Daten zu sorgen, die sich in seinem Einflussbereich befinden. Der Kunde ist verpflichtet, auch im eigenem Interesse, Passwörter und Benutzernamen gegenüber Dritten geheim zu halten.

Der Anbieter haftet nicht für Mängel und Störungen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat, vor allem nicht für Sicherheitsmängel und Betriebsausfälle von Drittunternehmen, mit denen der Anbieter zusammenarbeitet oder von denen der Anbieter abhängig ist.

Weiter haftet der Anbieter nicht für höhere Gewalt, unsachgemäßes Vorgehen und Missachtung der Risiken seitens des Kunden oder Dritter, übermäßige Beanspruchung, ungeeignete Betriebsmittel des Kunden oder Dritter, extreme Umgebungseinflüsse, Eingriffe des Kunden oder Störungen durch Dritte (Viren, Würmer usw.), die trotz der notwendigen aktuellen Sicherheitsvorkehrungen passieren.

§ 18. Anzuwendendes Recht, Erfüllungsort und Gerichtsstand

Für den Auftrag, seine Ausführung und die sich hieraus ergebenden Ansprüche gilt nur deutsches Recht. Erfüllungsort ist der Ort der beruflichen Niederlassung des Anbieters. Gerichtsstand ist Bochum. Für Klagen des Anbieters ist Bochum gleichfalls Gerichtsstand, wenn der Kunde Vollkaufmann ist oder kein allgemeiner Gerichtsstand in Deutschland gilt.

§ 19. Bestimmungen zur Teilnichtigkeit und Wirksamkeit

Falls einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sind oder werden sollten, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine gültige zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Willen der Bestimmung möglichst nahekommt.

§ 20. Änderungen und Ergänzungen

Änderungen und Ergänzungen dieser Auftragsbedingungen bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Schriftformerfordernis selbst.

§ 21. Stand der AGB

Diese AGB sind vom Stand 01.10.2017 und mit diesem Datum gültig.